2022

IPA Esslingen - Besuch in Udine

Udine und Esslingen: ein Olivenbaum als Zeichen der Freundschaft

Seit über 10 Jahren besteht zwischen den IPA-Verbindungsstellen der beiden Partnerstädte Udine und Esslingen eine besondere freundschaftliche Beziehung. In diesen Jahren fanden mehrfach gegenseitige Besuche, wie etwa des Esslinger Weihnachtsmarktes, des Motorradtreffens in Villa Santina sowie des Polizeitreffens während des Friuli Doc, des Stadtfestes von Udine, statt.

Und so beschlossen die Verantwortlichen beider Vereine vor drei Jahren, diese freundschaftlichen Bande durch die gemeinsame Pflanzung eines Freundschaftsbaumes noch enger zu knüpfen. Allerdings wurde dieses Vorhaben zunächst durch Corona ausgebremst. Ende April diesen Jahres war es nun soweit und so machten sich sieben IPA-Schwaben auf den Weg in die norditalienische Stadt, um gemeinsam mit ihren friaulischen Freunden dieses Events zu begehen. Bei den Sieben handelte es sich um Thomas Hepler mit Gattin Evi, Michaela Malaschitz, Silvia Hörner mit Sohnemann Julius, Erich Stiedl und Helmut Wurster.   

Unter Mitwirkung von Bürgermeister Pietro Fontanini, Eros del Longo, dem Leiter der Stadtpolizei und Elivio Polini, dem Leiter der IPA-Landesgruppe von Friaul wurde schließlich ein Olivenbaum im Esperanto-Garten von Udine gepflanzt. Der Esslinger Verbindungsstellenleiter Helmut Wurster wies in seiner Rede daraufhin, dass eine Freundschaft wie ein Baum ist und es nicht darauf ankommt, wie hoch der Baum ist, sondern wie tief seine Wurzeln sind.

Im Anschluss an diese Aktion erhielt der Udineser Verbindungsstellenleiter Gianfranco Canci von seinen Esslinger Freunden für sein herausragendes Engagement im Sinne des IPA-Gedankens „servo per amikeco – diene durch Freundschaft“ eine Dankesurkunde, über die er sich sehr gefreut hatte.

Bleibt nur noch anzumerken, dass die Gäste vom Ländle während ihres Aufenthaltes nicht nur die vorzügliche italienische Küche sondern auch ein Sonnenbad am Strand von Bibione genießen konnten.

Ein besonderer Dank gebührt an dieser Stelle auch unserem Sekretär „Hepi“, der alle Schwaben vom und zum Ländle bestens herumkutschiert hatte.

Servo per Amikeco

Helmut Wurster
Verbindungsstellenleiter

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IPA Main-Tauber-Kreis - Mitgliederversammlung mit Wahlen

Am 30.04.2022 führte die IPA Main-Tauber-Kreis nach langer Coronapause ihre Mitgliederversammlung durch. Die 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählten unter der Versammlungsleitung des Landesgruppenleiters Julian Scholz die neue Führung des Vereins.

Dabei gab es einige Neubesetzungen in der Vorstandschaft.

Die Verbindungsstelle wird demnach weiterhin von Markus Glock geführt. Neben dem Sekretär Christian Schuster wurde als weiterer Sekretär Clemens Siegel gewählt. Mit der Aufgabe des Schatzmeisters wurde Andreas Demin betraut.

Als Kassenprüfer stehen für die nächsten Jahre Sascha Diemer und Markus Köfler zur Verfügung. Mit einer stattlichen Anzahl von sieben Beisitzern will die Verbindungstelle sich auf ihr 50jähriges Jubiläum im kommenden Jahr vorbereiten.

Markus Glock konnte in seinem Rückblick auf die letzten drei Jahre auf gute Kontakte mit anderen Verbindungsstellen im In- und Ausland verweisen. So unterstützte die IPA Main-Tauber beispielsweise auch geschädigte IPA-Mitglieder im Rhein-Erft-Kreis nach der dortigen Jahrhundertflut. Landesgruppenleiter Julian Scholz würdigte die vielen Aktivitäten der Verbindungstelle, welche ihre Mitgliederzahlen seit vielen Jahren stabil halten konnte.

V.l.n.r.: Sascha Diemer, Markus Köfler, Christian Schuster, Andreas Demin, Verbindungsstellenleiter Markus Glock, Bruno Stolz, Clemens Siegel, Ulrich Mohr, Landesgruppenleiter Julian Scholz, Patrick Köhler

Servo per Amikeco

Markus Glock
Verbindungsstellenleiter

 

 

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IPA Stuttgart - Mitgliederversammlung mit Wahlen

... Bericht über eine historische Jahreshauptversammlung (JHV) am 11. März 2022

Insgesamt 65 Mitglieder und 7 Begleiter*innen fanden sich in der Kantine des PP Stuttgarts zur JHV ein.

Hier geht es zum Bericht....

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IPA Biberach - Hospitationsbericht

Bericht über meine Hospitation bei den Mossos vom 14.02. – 25.02.2022

von Stefanie Stahl, IPA Biberach und einem Vorwort von Helmut Wurster

Im letzten Sommer-Newsletter berichtete ich euch über meine Dankeschön-Aktion bei IPA-Freund*innen in Katalonien, welche nicht unwesentlich daran beteiligt waren, dass die IPA-Freundin und HfPOL BW- Studentin Stefanie Stahl die Genehmigung für die Hospitation bei der katalanischen Regionalpolizei erhalten hatte.

Hier nun der Bericht über ihre Hospitation:

Im Rahmen meines Hauptpraktikums an HfPOL BW erhielt ich die Möglichkeit, zwei Wochen bei der katalanischen Polizei, der Mossos d’esquadra, in Barcelona zu hospitieren.

In Spanien ist die Polizei in drei Verwaltungsebenen aufgeteilt: die nationale, autonome und lokale Ebene. Die nationale Verwaltungsebene unterteilt sich in die Guardia Civil und die Cuerpo Nacional de Policía (CNP). Die Polizei der autonomen Regionen übernehmen teilweise Aufgaben der Guardia Civil und der CNP. Die Mossos d’Esquadra (Mossos) ist die Polizei der autonomen Region Kataloniens. Des Weiteren gibt es noch die lokale Polizei, die Guardia Urbana.

Die Mossos ist die älteste Zivilpolizei Europas und hat seit 1994 eine schrittweise Veränderung erfahren. Ziel dieser Veränderung ist es, dass die Mossos die Exekutivgewalt in Katalonien übernehmen. Die Mossos ist mit 17.261 Kräften in den Bereichen Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit, Ermittlungen im Dienst der Strafjustiz, Regelung und Steuerung des Fernverkehrs und als Verwaltungspolizei tätig. Weiterhin obliegen unter anderem die Terrorismusbekämpfung, die Kontrolle der illegalen Immigration und die Überprüfung von Identitätsdokumenten der Zuständigkeit der Guardia Civil und der CNP.

In der ersten Woche meines Praktikums wurden mir die unterschiedlichen Tätigkeiten der Mossos nähergebracht. Hierbei besuchte ich die jeweiligen Arbeitsbereiche und die Verantwortlichen erklärten mir die Zuständigkeiten, zeigten mir die Diensträume und beantworteten meine Fragen. In neun Fachbereiche durfte ich einen Einblick nehmen. Dies waren unter anderem das Führungs-und Lagezentrum, genannt „la Sala“, der Gefangenengewahrsam, „area de custodia de detenidos“, die Verkehrspolizei „Trànsit“, die Bereitschaftspolizei „la Brigada Móvil“, die Hundestaffel „la unidad canina“, die Spezialeinheit „GEI“, das Kommunikationszentrum 112 in Reus und das Ausbildungszentrum - Institut de Seguridad Pública de Cataluna (ISPC).

Das Kommissariat, bei dem ich in der zweiten Woche gearbeitet habe, befindet sich im Distrikt „Eixample“ inmitten von Barcelona. Ich verbrachte einige Tage, mit der Streife, um die tägliche Polizeiarbeit zu erleben. Die anderen Tage arbeitete ich zusammen mit den Fura. Die Gruppe der Fura ist eine zivile Einheit. Deren Hauptaufgabe besteht darin, Taschendiebe, Ladendiebe und Räuber auf frischer Tat zu ertappen oder Personen, die mit einer Täterbeschreibung übereinstimmen, zu suchen und bei festgestelltem Diebesgut vor Ort festzunehmen. 

In diesen zwei Wochen konnte ich den Polizeialltag in einem anderen europäischen Land kennenlernen und hautnah miterleben. Ich habe festgestellt, dass sich grundsätzlich die Polizeiarbeit in Spanien kaum von der in Deutschland unterscheidet.

Es gibt jedoch einige interessante Unterschiede. Das sind nicht nur die persönlichen Nummern der einzelnen Polizisten und die Anwendung von Zahlenkombinationen beim Funken, sondern auch die kürzere Ausbildung von neun Monaten und der andere Aufbau des Führungs– und Lagezentrums.

Außergewöhnlich ist vor allem die Struktur der Polizei in Spanien mit der Unterteilung in die verschiedenen Polizeien und deren Aufgabenbereiche.

Während meines Aufenthalts bei den Mossos unterstützten mich Laia Gaston und Tere Comellas Saqués von der Abteilung der internationalen Zusammenarbeit. Sie organisierten nicht nur den Ablauf meine Hospitation, sie waren auch meine Ansprechpartner vor Ort und begleiteten mich zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen.

Diese Hospitation half mir, meine Wortkenntnisse in Spanisch zu erweitern und zu verbessern, auch gab sie mir einen weitreichenden Einblick in die spanische Polizeiarbeit. Diese war aufgrund der speziellen Stellung Kataloniens und der Aufteilung in die vier verschiedenen, miteinander arbeitenden Polizeien, außergewöhnlich.

Ich bin Helmut Wurster von der IPA Esslingen, der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen und meinen Kollegen von den Mossos für die Möglichkeit der Hospitation und der herzlichen Betreuung während meiner schönen Zeit in Barcelona sehr dankbar.

Servo per Amikeco

Stefanie Stahl
IPA Biberach

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